Was ist erlaubt – und was nicht?

Ob und wie Sie KI in einer Lehrveranstaltung oder bei einer Prüfung einsetzen dürfen, ergibt sich aus den Lernzielen, den Grundregeln der guten wissenschaftlichen Praxis und den Vorgaben der jeweiligen Lehrperson. Prüfen Sie daher immer zuerst

  • die Angaben in u:find
  • Hinweise auf Moodle sowie
  • Informationen zu konkreten Aufgaben und Prüfungen.

Wenn die Nutzung von KI dort nicht eindeutig geregelt ist, klären Sie diese vorab mit der Lehrperson. Gehen Sie im Zweifel davon aus, dass KI nicht erlaubt ist, solange keine ausdrückliche Erlaubnis vorliegt.

Das ist in der Regel erlaubt:

Sie dürfen KI nutzen, wenn Sie die inhaltliche Verantwortung behalten und die Eigenständigkeit Ihrer Leistung gewahrt bleibt, zum Beispiel:

  • zur Ideenfindung oder zur Strukturierung von Themen
  • zum Überblick über ein neues Thema oder zur Vorbereitung auf die Lektüre
  • zur sprachlichen Überarbeitung eigener Texte
  • zur Unterstützung bei der Reflexion oder beim Überprüfen von Verständlichkeit
  • zum Formulieren von Beispielen oder Alternativen, die Sie selbst prüfen und einordnen

Voraussetzung ist immer, dass der Einsatz von KI mit den Vorgaben der Lehrperson vereinbar ist und die eigenständige Leistung nicht ersetzt.

Das ist nicht erlaubt:

Nicht zulässig ist der Einsatz von KI, wenn dadurch die geforderten Kompetenzen unterlaufen werden oder die Nutzung nicht offengelegt wird. Es ist daher nicht erlaubt,

  • KI-generierte Texte oder Lösungen als eigene Leistung einzureichen
  • KI Aufgaben, Analysen oder Argumentationen vollständig oder überwiegend übernehmen zu lassen
  • KI bei Prüfungen oder Leistungsüberprüfungen zu nutzen, wenn sie nicht ausdrücklich erlaubt ist
  • Inhalte von KI zu übernehmen, ohne diese kenntlich zu machen, wenn Transparenz gefordert ist
  • automatisch erzeugte Quellen, Zitate oder Literaturlisten ungeprüft zu verwenden

Ein solcher Einsatz ist ein Verstoß gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und kann als Schummeln gewertet werden.