Rechtswissenschaften (Diplom)

 Das Studium in 90 Sekunden

Ziel des Diplomstudiums der Rechtswissenschaften ist eine wissenschaftliche Berufsvorbildung auf hohem wissenschaftlichen und didaktischen Niveau. Dabei soll eine universaljuristische Bildung vermittelt werden, die grundlegende Kenntnisse in allen Fächern mit der Vertrautheit mit fachspezifischen Methoden, sowie der Fähigkeit, Wissen und Methoden sachgerecht anzuwenden, verbindet.

Lateinkenntnisse sind bis zur Beendigung des ersten Studienabschnitts nachzuweisen.

Mag. iur.

Kennzahl: 101

8 Semester (2+3+3)/ 240 ECTS Credits

Sprache: Deutsch

Aufnahmeverfahren

Curriculum

Facts & Figures

  • Studierende: kA
  • Absolvent*innen im vergangenen Studienjahr: kA
  • benötigte Semester bis zum Abschluss (Median): kA

Datenstand: 20.07.2023

Informationen zu Darstellung & Berechnung

*Hier finden Sie detaillierte Informationen zu statistischen Daten aus Studium und Lehre.

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Das Studium

Das Diplomstudium Rechtswissenschaften ist in drei Abschnitte unterteilt. Die ersten drei Module bilden den Einführungsabschnitt der mit der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) beginnt, die fünf darauffolgenden Module den judiziellen Abschnitt und die letzten vier Module den staatswissenschaftlichen Abschnitt. Kernthemen des Studiums sind unter anderem Bürgerliches Recht, Straf- und Strafprozessrecht, Unternehmensrecht, Zivilverfahrensrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Privatrecht, öffentliches Recht, Steuerrecht und ökonomische Kompetenzen. Im Wahlfachmodul können Schwerpunkte des Studiums nach eigenen Interessen bzw. im Hinblick auf eine Berufswahl gesetzt werden. Für den positiven Abschluss ist das Diplomarbeitsmodul zu absolvieren.

Fünf Begriffe

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen:

  • juristische Recherche
  • Verfassungsgeschichte
  • Europarecht
  • Strafprozesse
  • Kriminologie

... und viele mehr.

uniorientiert-Nachlese

Antworten zu den Fragen, die bei uniorientiert gestellt wurden

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  • Muss man bei rechtswissenschaftlichen Studien viel auswendig lernen?

    Es wird oft geglaubt, dass die Studierenden der Rechtswissenschaften "nur auswendig lernen" müssen.

    Im Studium der Rechtswissenschaften geht es nicht darum, Paragrafen oder Gesetze stur auswendig zu lernen. Diese Annahme entspricht nicht der Realität.

    Die Studierenden der Rechtswissenschaften erarbeiten sich einen Überblick über Rechtsgebiete, lernen Strukturen und Prinzipien und müssen diese dann anwenden. Es geht also hauptsächlich darum, das gelernte Wissen anwenden zu können und die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gebieten zu verstehen.

    Wichtig ist Textverständnis, vernetztes Denken und gut schreiben/formulieren können.  

    Falls Sie sich unsicher sind, ob das Studium der Rechtswissenschaften für Sie geeignet ist, können Sie das Online-Self-Assessment (OSA) der Rechtswissenschaften machen.

     

    Stand 12.04.2021

  • Wie kann man sich für Rechtswissenschaften anmelden?
  • Kann man Rechtswissenschaften auch im Sommersemester beginnen?

    Das Aufnahmeverfahren findet einmal pro Studienjahr (vor dem Wintersemester) statt und ist für zwei Semester gültig. Daher besteht die Möglichkeit, sich auszusuchen, ob man im Wintersemester oder im Sommersemester beginnen möchte. Für das Sommersemester gibt es KEIN gesondertes Aufnahmeverfahren.  

     

    Stand 12.04.2021

  • Wie wird der 'Stundenplan' zusammengesetzt?

    Im Studium der Rechtswissenschaften gibt es keinen "Stundenplan".

    Die Studierenden können sich für alle Lehrveranstaltungen anmelden, für die die Voraussetzungen erfüllt sind. Wie viele und welche das sind, kann man sich selbst aussuchen. Die vorgegebenen Lehrveranstaltungen und ihre ideale Reihenfolge findet man im Curriculum:

     

    Stand 12.04.2021

  • Welchen Anteil machen Pflicht- und Wahlfächer aus?

    Für die Absolvierung des Diplomstudiums der Rechtswissenschaften ist eine Anzahl von 240 ECTS vorgesehen.

    Davon machen die Wahlfächer 26 ECTS aus, es ist aber erlaubt, auch freiwillig mehr Wahlfächer zu machen (zB für eine Spezialisierung im Rahmen der Wahlfachkörbe).  

    Der überwiegende Teil des Studiums besteht aus der Vorbereitung für die Modulprüfungen. Dafür werden eine Vielzahl von Vorlesungen, Übungen, Klausurenkursen und Repetitorien angeboten, deren Besuch sehr ratsam, aber nicht verpflichtend ist.  

    Im BA IREWI gibt es 21 ECTS Wahlfächer mit internationalem Charakter bei insgesamt 180 ECTS, wobei aber auch einige Pflichtmodule internationale Inhalte haben.  

    Im MA IREWI gibt es 30 ECTS Wahlfächer mit internationalem Charakter bei insgesamt 120 ECTS, wobei aber auch einige  Pflichtmodule internationale Inhalte haben.  

     

    Stand 12.04.2021

  • Kann man seinen Schwerpunkt während des Studiums auf Kriminologie setzen?

    Im Studium der Rechtswissenschaften am Juridicum Wien ist eine Vertiefung in bestimmte Fächer über die Wahlfachkörbe möglich. Der Wahlfachkorb "Strafjustiz und Kriminalwissenschaften" bietet hierbei die Gelegenheit, sich mit der Kriminologie intensiver zu beschäftigen.

     

    Stand 12.04.2021

  • Ist ein Teil des Diplomstudiums international orientiert?

    Der größte Teil des Diplomstudiums befasst sich mit nationalem Recht. Hier ist aber zu erwähnen, dass alle Modulprüfungen auch internationale Aspekte abdecken, z. B. weil das nationale Recht durch Regelungen der EU und des Völkerrechts beeinflusst wird.

    Im 1. Und im 3. Studienabschnitt gibt es spezifische Prüfungen aus den Bereichen Europarecht und Völkerrecht, im 2. Studienabschnitt gibt es internationale Aspekte im Bereich der privatrechtlichen Prüfungsfächer.

    Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, Wahlfächer mit internationalem Inhalt zu absolvieren.

     

    Stand 12.04.2021

  • Inwieweit beschäftigt man sich während des Studiums mit Rousseau und seinen Theorien?

    Die Einführungsprüfung, die erste große Prüfung im Jus-Studium, beinhaltet einen privatrechtlichen, einen öffentlichrechtlichen und einen rechtsphilosophischen Teil. In der Vorbereitung auf den Rechtsphilosophie-Teil wird auch Rousseau behandelt, insbesondere seine Theorie des Gesellschaftsvertrags sowie der Diskurs über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen.

    Abgesehen davon kann es sein, dass Rousseau in speziellen Seminaren behandelt wird, die Sie als Wahlfach besuchen können. Das diesbezügliche Lehrveranstaltungsangebot wechselt von Semester zu Semester.

     

    Stand 12.04.2021

  • Besteht die Möglichkeit, Rechtsphilosophie im Rahmen eines Erweiterungscurriculums zu studieren?

    Es gibt ein eigenes EC "Recht im historischen, gesellschaftlichen und philosophischen Kontext", das besucht werden kann, sobald das EC "Einführung in die Rechtswissenschaften" absolviert wurde. Im Rahmen des Einführungs-ECs kann auch der Kurs "Grundfragen der Rechtsphilosophie und Rechtsethik für NichtjuristInnen" besucht werden.

    Es gibt auch weitere Errweiterungscurricula an der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Näheres finden Sie auf der Homepage des SSC Rechtswissenschaften unter Erweiterungscurricula.

     

    Stand 12.04.2021

  • Wie sind die BA/MA und Magister Abschlüsse vergleichbar? Ist das Ansehen unterschiedlich?

    Auch im BA/MA ist die Ausbildung so gestaltet, dass durch den Abschluss die Zulassung zu den juristischen Kernberufen (Richter*in, Staatsanwält*in, Anwält*in, Notar*in) möglich ist. Von diesem Gesichtspunkt her gibt es also keinen Unterschied.

    Nachdem die BA/MA Studiengänge erst jetzt beginnen und es daher noch keine Absolventen gibt, gibt es keine Erfahrungswerte aus der Praxis zum Thema „Ansehen“.

    Ein wichtiger Unterschied ist, dass im Diplomstudium („Magister“) eine geringfügige Spezialisierung in sehr vielen verschiedenen Rechtsgebieten möglich ist (Wahlfachkörbe).

    Im BA/MA IREWI gibt es eine vertiefende Spezialisierung im Bereich Internationales und dafür keine anderen Wahlfächer.

    Während beide Abschlüsse auf eine voll umfängliche juristische Tätigkeit in Österreich vorbereiten, bietet also der BA/MA IREWI zusätzlich noch die intensivere Vorbereitung auf Tätigkeiten außerhalb Österreichs, im internationalen Bereich.

     

    Stand 12.04.2021

  • Nimmt die Universität an globalen rechtswissenschaftlichen Wettbewerben teil? Wie kann man an diesen teilnehmen?

    Hier bestehen zahlreiche Möglichkeiten. Studierende, die bei internationalen Wettbewerben teilnehmen möchten, können sich für den jeweiligen Wettbewerb bewerben und werden dann von den jeweiligen Instituten betreut.  

    Z.B.: Beim XXVII. Willem C Vis International Commercial Arbitration Moot Court (2019/20) sind 390 Teams angetreten. Gewonnen hat natürlich das Team der Universität Wien. Aufgrund der tiefgründigen Ausbildung und dem guten Verhältnis des Lehrpersonals zu den Studierenden, blickt die Fakultät der Rechtswissenschaften auf zahlreiche Siege bei internationalen Wettbewerben zurück.  

    Folgende internationale Wettbewerbe sind zu nennen:  

    • Willem C. Vis International Commercial Moot Court
    • Philip C. Jessup International Law Moot Court
    • European Law Moot Court Competition
    • International Investment Arbitration Moot Court
    • ICC International Commercial Mediation Moot Court
    • CDRC- IBA- VIAC Mediation and Negotiation Competition
    • Historical Jewish Law Moot Court
    • Ius Commune Moot Court
    • Manfred Lachs Space Law Moot Court
    • International Roman Law Moot Court  

    Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website unter Moot Court.


    Stand 12.04.2021

 Einblick: 10 Fragen an: Menschenrechtsexpertin Christina Binder

 Einblick in die Studieninhalte

Hier finden Sie das aktuelle Lehrangebot für dieses Studium, damit Sie einen besseren Einblick in die Inhalte bekommen. Für weitere Infos bitte auf die gewünschte Ebene klicken.



Nach dem Studium

Absolvent*innen können in folgenden Berufsfeldern tätig sein:

  • Rechtsanwalt/Rechtsanwältin
  • Notar*in
  • Richter*in
  • Staatsanwalt/Staatsanwältin
  • im öffentlichen Dienst als Verwaltungsjurist*in (z.B. Bundesministerien, Bundespolizei, Diplomatischer Dienst, etc.)
  • in der Privatwirtschaft als Jurist*in (z.B. Rechts- und Personalabteilung, Management, etc.)

Das Studium aus Perspektive der Absolvent*innen

Absolvent*innen ...

  • geben dem Studium die Note: 3,1 (befriedigend)
  • beurteilen das Anforderungsniveau mit: 4,5 (hoch)

→ Diese Ergebnisse beruhen auf Rückmeldungen von 762 Absolvent*innen.

*Weitere Einschätzungen zum Studium aus Sicht von Absolvent*innen finden Sie in der Studienabschlussbefragung „Diplomstudiums Rechtswissenschaften“.

Absolvent*innen ...

  • finden durchschnittlich innerhalb von 3 Monaten nach Studienabschluss einen Job.
  • verdienen 3 Jahre nach Studienabschluss durchschnittlich € 3.096 (Frauen) bzw. € 3.224 (Männer) brutto/Monat.
  • arbeiten 3 Jahre nach Studienabschluss zu 93% (Frauen) bzw. 95% (Männer) in Vollzeit.

*Weitere Informationen zu Berufseinstieg und Karriereverläufen finden Sie im Absolvent*innen-Tracking "Diplomstudium Rechtswissenschaften".