Risikogruppen, Quarantäne, Einreiseverbot

Regelungen, wenn Studierende nicht vor Ort an Lehrveranstaltungen/Prüfungen teilnehmen können.

Während der COVID-19-Pandemie ist es für mehrere Gruppen von Studierenden nicht möglich, Lehrveranstaltungen vor Ort zu besuchen oder Prüfungen vor Ort abzulegen.

Eine mit 1. Dezember 2020 in Kraft getretene und bis 30. November 2021 gültige Satzungsänderung des Satzungsteils Studienrecht zu den "Sonderregelungen für Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie" regelt die Agenden bezüglich Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Hierin sind auch die Regelungen für Risikogruppen, Personen in Quarantäne oder mit Einreisebeschränkungen konfrontierte Gruppen festgelegt.

Die jeweils gesetzten Maßnahmen sind durch die Lehr- und Prüfungsinhalte der jeweiligen Lehrveranstaltung/Prüfung bedingt. Konkrete Informationen erhalten Sie bei der jeweiligen Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung.

Betroffene Personengruppen in Bezug auf Risikogruppe, Qurantäne und Einreiseverbot:

  • Risikogruppenangehörige  im Sinne der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung des Gesundheitsministeriums
  • Studierende, die als Gesundheits- und Pflegepersonal im Einsatz sind
  • Studierende, die mit Risikogruppenangehörigen oder Personen, die als Gesundheits- und Pflegepersonal im Einsatz sind, im selben Haushalt leben
  • Studierende, die Risikogruppenangehörige pflegen
  • Studierende mit Einschränkungen der Reisefreiheit (regional/national) oder in Absonderung (Quarantäne) zum Zeitpunkt der Prüfung/Erbringung der Teilleistung
  • Betreuungspflichtige Studierende, die auf Grund von Schul-/Kindergartenschließungen etc. nicht vor Ort teilnehmen können

Folgende Richtlinien gelten für die Ermöglichung der Ablegung einer Prüfung/Teilleistung in oben genannten Fällen. Konkrete Informationen erhalten Sie bei der Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung.

  • Melden Sie den Bedarf unverzüglich, spätestens jedoch 7 Tage vor dem Prüfungstermin Ihrer Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung. Bei unvorhersehbarem Eintritt des Verhinderungsgrundes (z. B. Absonderung) ist eine Meldung bis spätestens 3 Tage vor dem Prüfungstermin notwendig (in diesem Fall ist ein offizieller Nachweis erforderlich).
  • Als Nachweis zur Zugehörigkeit einer betroffenen Gruppe dient bei rechtzeitiger Meldung das Glaubhaftmachen des Vorliegens eines Grundes. Bei Verdacht auf missbräuchliche Verwendung dieses Grundes kann ein offizieller Nachweis von Ihnen gefordert werden.
  • Mögliche Varianten der abweichenden Prüfungsablegung: Der geplante Prüfungsakt wird online, vorzugweise mündlich oder durch Take Home Exam, vorgenommen; Teilleistungen wie Referate vor Ort werden durch Zuschaltungen in die Lehrveranstaltung substituiert; Präsentationen können auch aufgezeichnet und übermittelt werden; etc.
  • Der Fokus liegt auf der Feststellung der Erreichung der Studien- und Lernziele, die Vorgehensweise muss fachlich adäquat sein. Die (Methode der) Prüfung/Teilleistung kann von der ursprünglich geplanten Form für die anderen Studierenden abweichen.
  • Die Prüfung oder die Teilleistung sollen zeitnah zum ursprünglichen Termin abgegeben werden, müssen aber nicht zwingend am selben Tag gemacht werden. Auch sind andere Prüfungsfragen möglich.
  • Die Vorgehensweise wird von den Lehrenden dokumentiert und den Studierenden zur Kenntnis gebracht (per u:account-E-Mail).

Maßnahmen bei verpflichtenden Vor-Ort-Prüfungen

Sollten Angehörige der oben genannten Gruppen zu Prüfungen vor Ort erscheinen müssen, weil die Durchführung der Prüfung nicht anders möglich ist, sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Es sind eigene Räume zuzuweisen, in denen ein Mindestabstand von mehr als zwei Metern zu anderen Personen gewahrt werden kann.
  • Prüfer*innen und Aufsichtspersonal sowie die Studierenden haben während der Prüfung eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Vor der Prüfung erfolgt eine Reinigung des Prüfungsraumes.

Studierende der oben genannten Gruppen, die trotz der genannten Sicherheitsvorkehrungen nicht an der Prüfung oder Teilleistung teilnehmen können, haben das Recht, sich von der Prüfung bzw. prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abzumelden.

Wichtig:

Wenn Sie zu einer betroffenen Gruppe gehören und eine Vor-Ort-Prüfung/Lehrveranstaltung nicht absolvieren können, so kontaktieren Sie in jedem Fall so rasch wie möglich die Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung.