Risikogruppen, Quarantäne, Einreiseverbot

Regelungen, wenn Studierende nicht vor Ort an Lehrveranstaltungen/Prüfungen teilnehmen können.

Während der COVID-19-Pandemie oder auf Grund des Krieges in der Ukraine ist es für mehrere Gruppen von Studierenden nicht möglich, Lehrveranstaltungen vor Ort zu besuchen oder Prüfungen vor Ort abzulegen.

Abseits dieser Sonderregelungen besteht weiterhin das Recht für Studierende mit Beeinträchtigungen, eine abweichende Prüfungsmethode zu beantragen.

Betroffene Gruppen

Wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören, können Sie an Stelle von Vor-Ort-Prüfungen und Vor-Ort-Lehrveranstaltungen digitale Alternativangebote oder Ersatzleistungen beantragen.

  • Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine: Studierende, die rechtlichen oder faktischen Reisebeschränkungen auf Grund des Kriegs in der Ukraine unterliegen und daher nicht vor Ort teilnehmen können.
  • COVID-bezogene Gründe:
    • Studierende in COVID-19-bedingter behördlicher Absonderung (Quarantäne) zum Zeitpunkt der Prüfung/Erbringung der Teilleistung;
    • Betreuungspflichtige Studierende, die auf Grund von COVID-19-bedingten Schul-/Kindergartenschließungen etc. zum Zeitpunkt der Prüfung/Erbringung der Teilleistung nicht vor Ort teilnehmen können;
    • Studierende, die über ein COVID-19-Risikogruppenattest gemäß § 735 ASVG verfügen, das nach dem 1. April 2022 ausgestellt wurde.

Achtung: Alte Risikogruppenatteste (§ 735 ASVG), die vor dem 1. April 2022 ausgestellt wurden, haben ihre Gültigkeit verloren!

Wie ist vorzugehen?

Sie melden sich direkt bei den Prüfer*innen/Lehrveranstaltungsleiter*innen per E-Mail von Ihrem u:account.

Wann melde ich mich?

  • Wenn Sie aus den oben genannten Gründen verhindert sind, melden Sie dies unverzüglich, spätestens jedoch sieben Tage vor dem Prüfungstermin/Termin der Teilleistung.
  • Bei unvorhersehbarem Eintritt des Verhinderungsgrundes kann die Meldung bis spätestens drei Tage vor dem Prüfungstermin/Termin der Teilleistung erfolgen (z.B. bei positiver Testung oder Schließung der Kinderbetreuungseinrichtung).
  • Bei kurzfristigeren Ansuchen können wir aus organisatorischen Gründen nicht garantieren, dass eine Adaptierung der Prüfung/Teilleistung für den aktuellen Prüfungstermin möglich ist.

Brauche ich Nachweise?

Im Prinzip reicht es, die Gründe glaubhaft zu machen. Bei Zweifeln kann der*die Prüfer*in/Lehrveranstaltungsleiter*in oder der*die Studienprogrammleiter*in einen Nachweis verlangen.

Wie wird dann entschieden?

Zunächst prüfen die Lehrenden und die Studienprogrammleitung auf Grund der Studienziele, ob ein abweichendes digitales Angebot oder eine Ersatzleistung und eine qualitätsvolle Leistungsüberprüfung möglich sind.

Als Adaptierungen können insbesondere

  • ein „Take Home Exam“,
  • digitale Zuschaltungen in die Lehrveranstaltung oder
  • digitale mündliche Prüfungen an Stelle schriftlicher Prüfungen vor Ort in Betracht kommen.

Wie geht es weiter?

Ja, die Änderung funktioniert:

  • Sie erhalten eine Rückmeldung mit den neuen Prüfungsmodalitäten.
  • Die Durchführung des adaptierten Prüfungsakts/der adaptierten Teilleistung erfolgt zeitnah zum ursprünglichen Termin der Prüfung/Teilleistung. Dann können Sie und die Lehrenden sich auf die neuen Bedingungen einstellen.

Nein, das ist auf Grund der Studienziele/Qualitätssicherung oder Kurzfristigkeit unmöglich:

  • Stellen Lehrende und Studienprogrammleiter*in fest, dass eine Adaptierung auf ein abweichendes digitales Angebot nicht möglich ist und die Prüfung/Teilleistung daher zwingend vor Ort durchzuführen ist, dann erhalten Sie diese Info per E-Mail an Ihren u:account.
  • Sie haben das Recht, sich von der Prüfung bzw. prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abzumelden.

Diese Regel gilt bis 31. Oktober 2022.