Risikogruppen, Quarantäne, Einreiseverbot

Regelungen, wenn Studierende nicht vor Ort an Lehrveranstaltungen/Prüfungen teilnehmen können.

Während der COVID-19-Pandemie ist es für mehrere Gruppen von Studierenden nicht möglich, Lehrveranstaltungen vor Ort zu besuchen oder Prüfungen vor Ort abzulegen. Während es für Angehörige von Risikogruppen (im gesetzlich definierten Sinn) ein Recht auf eine abweichende Prüfungsmethode gibt, sind auch andere Gruppen betroffen, die vor demselben Problem stehen. Die Universität Wien versucht für diese Gruppen über folgende Maßnahmen bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 (bis zum 30.04.2021) eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die jeweils gesetzten Maßnahmen sind durch die Lehr- und Prüfungsinhalte der jeweiligen Lehrveranstaltung/Prüfung bedingt. Konkrete Informationen erhalten Sie bei der jeweiligen Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung.

Betroffene Personengruppen:

  • Risikogruppenangehörige im engeren Sinn (lt. Definition des Sozialministeriums)
  • Personen, die mit Risikogruppenangehörigen im selben Haushalt leben oder diese pflegen
  • Menschen mit Einschränkungen der Reisefreiheit (regional/national) oder in Absonderung (Quarantäne) zum Zeitpunkt der Prüfung/Erbringung der Teilleistung
  • Betreuungspflichtige, die auf Grund von Schul-/Kindergartenschließungen etc. unabkömmlich sind
  • Personen, die als Gesundheits- und Pflegepersonal im Einsatz sind

Folgende Richtlinien gelten für die Ermöglichung der Ablegung einer Prüfung/Teilleistung in oben genannten Fällen. Konkrete Informationen erhalten Sie bei der Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung.

  • Melden Sie den Bedarf unverzüglich, spätestens jedoch 7 Tage vor dem Prüfungstermin Ihrer Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung. Bei unvorhersehbarem Eintritt des Verhinderungsgrundes (z. B. Absonderung) ist eine Meldung bis spätestens 3 Tage vor dem Prüfungstermin notwendig (in diesem Fall ist ein offizieller Nachweis erforderlich).
  • Als Nachweis zur Zugehörigkeit einer betroffenen Gruppe dient bei rechtzeitiger Meldung das Glaubhaftmachen des Vorliegens eines Grundes. Bei Verdacht auf missbräuchliche Verwendung dieses Grundes kann ein offizieller Nachweis von Ihnen gefordert werden.
  • Mögliche Varianten der abweichenden Prüfungsablegung: Der geplante Prüfungsakt wird online, vorzugweise mündlich oder durch Take Home Exam, vorgenommen; Teilleistungen wie Referate vor Ort werden durch Zuschaltungen in die Lehrveranstaltung substituiert; Präsentationen können auch aufgezeichnet und übermittelt werden; etc.
  • Der Fokus liegt auf der Feststellung der Erreichung der Studien- und Lernziele, die Vorgehensweise muss fachlich adäquat sein. Die (Methode der) Prüfung/Teilleistung kann von der ursprünglich geplanten Form für die anderen Studierenden abweichen.
  • Die Prüfung oder die Teilleistung sollen zeitnah zum ursprünglichen Termin abgegeben werden, müssen aber nicht zwingend am selben Tag gemacht werden. Auch sind andere Prüfungsfragen möglich.
  • Die Vorgehensweise wird von den Lehrenden dokumentiert und den Studierenden zur Kenntnis gebracht (per u:account-E-Mail).

Maßnahmen bei verpflichtenden Vor-Ort-Prüfungen

Sollten Angehörige von Risikogruppen oder deren Angehörige zu Prüfungen vor Ort erscheinen müssen, weil die Durchführung der Prüfung nicht anders möglich ist, sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Es sind eigene Räume zuzuweisen, in denen ein Mindestabstand von mehr als 2 Metern zu anderen Personen gewahrt werden kann.
  • Prüfer*innen und Aufsichtspersonal sowie die Studierenden haben während der Prüfung FFP2/KN95-MNS zu tragen.
  • Vor der Prüfung erfolgt eine Reinigung des Prüfungsraumes.

Wichtig:

Wenn Sie zu einer betroffenen Gruppe gehören und eine Vor-Ort-Prüfung/Lehrveranstaltung nicht absolvieren können, so kontaktieren Sie in jedem Fall so rasch wie möglich die Lehrveranstaltungs-/Prüfungsleitung.