Innovation and Knowledge Creation: Wie das Neue entsteht (Erweiterungscurriculum)
Sie erwerben eine interdisziplinäre Basis, um neues Wissen gezielt zu erzeugen und Innovationen wirksam zu machen. Im Zentrum stehen Futures Literacies und das “Learning from the future as it emerges” (Theory U, Presencing): Sie lernen, mögliche Zukünfte zu erkunden, Zukunftspotentiale und Signale zu deuten und darauf aufbauend konkrete Schritte zu planen und umzusetzten. Dazu arbeiten Sie mit digitalen, epistemischen und sozialen Technologien im jeweiligen Kontext und trainieren, hinzuhören und zu verstehen, was entstehen will. Theorie und Praxis greifen ineinander: von der Ideenentwicklung über die Wissensgenerierung und die Ausarbeitung eines tragfähigen Konzepts bis zur Umsetzung als Prototyp. Am Ende des ECs beherrschen Sie den gesamten Innovationsprozess – fundiert, reflektiert und anwendungsnah.
Worum geht's?
Sie erwerben eine interdisziplinäre Basis, um Wissen gezielt zu erzeugen und Innovationen wirksam zu machen. Im Zentrum stehen Futures Literacies: Sie lernen, mögliche Zukünfte zu erkunden, Signale zu deuten und darauf aufbauend konkrete Schritte zu planen.
Dazu arbeiten Sie mit digitalen, epistemischen und sozialen Technologien im jeweiligen Kontext und trainieren, hinzuhören und zu verstehen, was entstehen will. Theorie und Praxis greifen ineinander: von der Ideenentwicklung über die Wissensgenerierung und die Ausarbeitung eines tragfähigen Konzepts bis zur Umsetzung als Prototyp. Am Ende des ECs beherrschen Sie den gesamten Innovationsprozess – fundiert, reflektiert und anwendungsnah.
Das EC Schritt für Schritt
Die Anmeldung erfolgt, wie bei anderen Studien auch, auf u:space. Aus didaktischen Gründen wird dringend empfohlen alle drei Lehrveranstaltungen des ECs während eines Semesters zu absolvieren.
Es sind daher folgende Schritte notwendig:
- Melden Sie sich bis zum Vorbesprechungstermin Anfang Oktober für das EC an.
- Vergeben Sie bei der Anmeldung für den KU "Wissensatelier: Wissensprojekte gestalten und umsetzen" und die VU "Designing Innovation" eine möglichst hohe Priorität, um einen der 25 Plätze zu erhalten.
- Für die VO “Knowledge Creation” ist keine Prioritätsvergabe notwendig, eine einfache Anmeldung genügt.
- Kommen Sie zur Vorbesprechung. Diese ist der erste angegebene Termin des ECs im Vorlesungsverzeichnis u:find.
Im ersten Monat des ECs formieren Sie Knowledge Creation Teams (KCTs) um entwickelte Informationsfelder und setzen eine Online-Projektplattform auf. Sie erarbeiten eine Beobachtungsstrategie zu folgenden Leitfragen:
- Was bedeutet dieser Phänomenbereich für mich persönlich und für das jeweilige KCT?
- Mit welchen Beobachtungsmethoden lässt sich dieses Innovationsfeld am besten beobachten?
- Lassen sich Regelmäßigkeiten oder Muster erkennen?
- Was steht hinter den Beobachtungen?
Danach folgt ein Coaching mit der Kursleitung und Sie geben anderen KCTs Feedback.
Anschließend führen sie die in der Beobachtungsstrategie festgelegten Beobachtungen durch, präsentieren diese und werten sie kollektiv mit den anderen EC-Teilnehmer*innen aus.
Presencing und Crystallizing sind zwei aufeinanderfolgende Schritte, um aus Beobachtungen ein tragfähiges Innovationsvorhaben zu formen. Bei Presencing nehmen Sie Tempo heraus, gehen bewusst in die Beobachtung und hören hin: Was zeigt sich im Feld wirklich, jenseits von Vorannahmen? Ziel ist, Muster, Bedürfnisse und Potenziale zu spüren – ohne sofort Lösungen zu bauen. Crystallizing schärft danach den Fokus: Aus den Presencing‑Einsichten wird eine klare Absicht, ein konkretes Projektkernstück und eine erste Erzählung, wie daraus ein umsetzbares Vorhaben wird. Im EC heißt das: Sie dokumentieren Ihre Einsichten, führen sie im Team zusammen und verdichten sie im Storyboard zu einem klaren Projektziel, das das Innovationsprojekt strukturiert beschreibt und sich gezielt bearbeiten lässt.
Prototyping macht Ideen schnell greifbar und testbar. Sie bauen eine einfache, günstige Version Ihres Konzepts, zeigen sie echten Nutzerinnen und Nutzern und lernen daraus. So reduzieren Sie Risiko und schärfen den Nutzen, bevor Sie viel Zeit oder Geld investieren.
Ihr Prototyp kann zum Beispiel sein:
Eine Skizze oder Papier-Mockup
Ein Klick-Dummy oder Wireframe
Ein 3D-Druck
Eine Rollenprobe oder Service-Szenario
Sie planen dabei Zuständigkeiten und Meilensteine, dokumentieren die Ergebnisse auf der Projektplattform und leiten daraus die nächsten Schritte und die Abschlusspräsentation ab.
Die Leistungsfeststellung erfolgt mit:
Einem “Take-home open-book exam” für die VO “Knowledge Creation”
Einem Innovationsprojekt im Rahmen des KU “Wissensatelier” und der VU “Designing Innovation” mit einer Präsentation am Ende des Semesters. Die Präsentation umfasst:
Die allgemeine Projektidee
Die erarbeiteten Konzepte: Wie wird die Projektidee verwirklicht? Was steht an wissenschaftlichem Wissen dahinter?
Die Ziele: Für wen stiftet dieses Projekt welchen Nutzen?
Die Prototypen
Die Grenzen des Projekts: Was wird nicht abgedeckt?
Sie haben noch Fragen?
StudienServiceCenter
Sie haben Fragen zur Anmeldung zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen? Oder zu Noten und Anerkennungen? Das StudienServiceCenter Philosophie hilft Ihnen gerne weiter.
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Franz-Markus Peschl
Sie haben Fragen zu den Inhalten der Lehrveranstaltungen? Schreiben Sie Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Franz-Markus Peschl.
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Gloria Maria Bottaro
Mag. Gloria Maria Bottaro ist die Leiterin des Wissensateliers.
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Felicitas Moser-Gredler
B.A.
Felicitas Moser-Gredler unterstützt das EC als Tutorin.
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