Global Demography (Master)

Verschwommene Menschen auf einer Stiege

© Pixabay/Brian Merrill

In einer Welt mit fast acht Milliarden Menschen ist die Kenntnis über Bevölkerungsdynamiken eine Grundvoraussetzung, um Probleme von heute verstehen und Herausforderungen von morgen in Angriff nehmen zu können. Demografie beeinflusst jeden Aspekt unseres Lebens – von Weltwirtschaft und Sozialpolitik über Stadtplanung bis hin zum Klimawandel. Wer die zukünftige soziale Landschaft verstehen will, kommt an der demografischen Analyse nicht vorbei.

Das Hauptziel des Masterstudiengangs Global Demography an der Universität Wien ist es, den Studierenden eine solide wissenschaftliche Grundlage für die Analyse und Prognose der weltweiten demografischen Entwicklungen zu bieten – insbesondere im Hinblick auf Fertilitäts-, Mortalitäts- und Migrationstrends. Unter Anleitung führender Expert*innen erhalten Studierende die Möglichkeit, die vielseitigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Fragen zu untersuchen.

Studierende des Masterstudiengangs Global Demography setzen sich kritisch mit internationaler demografischer Literatur auseinander, erlernen wichtige Methoden und erwerben eine Reihe vielseitiger Fähigkeiten und Kompetenzen, die auch abseits der akademischen Forschung gefragt sind. So sind Absolvent*innen in der Lage, große Mengen komplexer wissenschaftlicher Daten zu analysieren und zu bewerten, mit deren Ergebnissen sie nicht nur hochkarätige Forschung betreiben, sondern auch die regionale und globale Politik beeinflussen können. Alumni stehen eine Vielzahl von Karrierewegen offen: an Hochschulen, bei internationalen Organisationen, NGOs, Think Tanks und Forschungszentren, nationalen Planungs- und Statistikämtern, Regierungsstellen und Beratungsunternehmen.

Master of Science

Kennzahl: 066 945

4 Semester / 120 ECTS Credits

Sprache: Englisch

Aufnahmeverfahren

Curriculum

Das Studium

Die Struktur des Masterprogramms Global Demography:

  • Modul 1: Demografische Theorien, globale demografische Trends und Einflussfaktoren (24 ECTS)
  • Modul 2: Demografische Methoden und Statistik für Sozialwissenschaftler*innen (20 ECTS)
  • Modul 3: Bevölkerung und Humankapital weltweit (16 ECTS)
  • Modul 4: Bevölkerungswandel und nachhaltige Entwicklung (12 ECTS)
  • Modul 5: Demografische Forschungsprojekte (18 ECTS)
  • Masterarbeit (25 ECTS) + Masterprüfung (5 ECTS)

Die Studierenden werden von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Instituts für Demografie der Universität Wien betreut und mitbetreut: Wolfgang Lutz, Eva Beaujouan, Erich Striessnig, Endale Birhanu Kebede und Sonja Spitzer.

Die Studierenden können darüber hinaus auch von der Mitbetreuung durch führende Wissenschaftler*innen des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, ÖAW, Universität Wien) profitieren, darunter Isabella Buber-Ennser, Jesus Crespo Cuaresma, Alexia Fürnkranz-Prskawetz, Anne Goujon, Samir KC, Michael Kuhn, Marc Luy, Raya Muttarak, Sergei Scherbov und Tomas Sobotka.

Fünf Begriffe

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen:

  • Bisherige und zukünftige Bevölkerungsentwicklungen
  • Multidimensionale Bevölkerungsdynamiken
  • Fertilität, Mortalität und Migration
  • Bevölkerung, Gesundheit und Umwelt
  • Humankapital, sozio-ökonomische Entwicklung und Wohlbefinden

... und viele mehr.

Fünf Kompetenzen

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen:

  • Berechnung und Interpretation demografischer Kennzahlen
  • Statistische Methoden zur demografischen Analyse
  • Mehrdimensionale Bevölkerungsprognosen
  • Verknüpfung von Theorie und Methodik
  • Wissenschaftliches Schreiben und Fähigkeit zum kritischen Denken

... und viele mehr.

 Einblick in die Studieninhalte

Hier finden Sie das aktuelle Lehrangebot für dieses Studium, damit Sie einen besseren Einblick in die Inhalte bekommen. Für weitere Infos bitte auf die gewünschte Ebene klicken.



Nach dem Studium

Das Masterprogramm Global Demography qualifiziert Studierende für verschiedenste Karrierewege:

  • Führende Doktoratsprogramme weltweit
  • Nationale und regionale statistische Ämter
  • Lokale, kommunale und nationale Planungsgremien
  • Internationale Organisationen, NGOs, Think Tanks, Forschungszentren
  • Datenanalyse im öffentlichen und privaten Sektor
  • Beratungstätigkeiten