Molecular Precision Medicine (Master)

der Universität Wien & der Medizinischen Universität Wien

Neu! Studienstart im Wintersemester 2021/22

Zwei Mediziner im Labor

© Universität Wien/ derknopfdruecker.com

Das Ziel des Masterstudiums Molecular Precision Medicine an der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien ist es im Zusammenhang mit Präzisionsmedizin hochmotivierte und talentierte Studierende in den wissenschaftlichen Grundlagen menschlicher Krankheiten, der Entwicklung und klinischen Bewertung von Therapeutika und modernen klinischen Praktiken auszubilden.

Die Studierenden lernen die Pathogenese menschlicher Krankheiten auf molekularer und mechanistischer Ebene. Sie lernen, wie diese Informationen verwendet werden können, um Präzisionstherapeutika zu entwickeln, die auf die zugrunde liegenden Ursachen der Krankheit abzielen; wie diese Therapeutika auf Wirksamkeit und Toxizität bewertet werden und welche zukünftigen Herausforderungen auf die Präzisionsmedizin zukommen werden. Grundlegende wissenschaftliche und therapeutische Konzepte werden anhand geeigneter Krankheiten und Fallstudien genau veranschaulicht, damit die Studierenden die Krankheit von der molekularen Basis bis zur klinischen Behandlung verstehen können.

Die Studierenden erwerben die Fähigkeiten mithilfe der Bioinformatik große Datensätze genomischer Informationen zu analysieren, einschließlich Programmierung und angewandter Statistik. Die Studierenden werden ethischen und gesundheitsökonomischen Fragen im Zusammenhang mit der Ausübung der Präzisionsmedizin ausgesetzt, so dass sie künftige sozioökonomische Herausforderungen kritisch bewerten können.

Master of Science

Gemeinsames Studium mit:

Zulassungsverfahren

Infos zur Zulassung an der Medizinischen Universität Wien

Die Zulassung an der Universität Wien erfolgt amtswegig durch eine Mitbelegung.

Nach der Zulassung an der Medizinischen Universität Wien benötigen Sie einen „Zugang zu den IT Services" an der Universität Wien.

Infos zu Vorstudien:

Studierender im Labor

© Universität Wien/ derknopfdruecker.com

Das Studium

Das Studium gliedert sich in folgende Module:

  • Modul 1: Funktionsstörungen von Chromosomen, Genen und DNA-Reparaturmechanismen
  • Modul 2: Krankheiten aufgrund Störungen der Proteostase
  • Modul 3: Krankheiten aufgrund Enzym-Insuffizienz
  • Modul 4: Krankheiten aufgrund fehlerhafter Signaltransduktion
  • Modul 5: Krankheiten des Immunsystems
  • Modul 6: Biomedizinische Informatik und Genomics in der Medizin
  • Modul 7: Von der Forschung zur Klinik
  • Modul 8: Freie Wahlfächer
  • Modul 9: Ethik, Gesetzgebung und Gesundheitsökonomie
  • Masterarbeit und Defensio

Fünf Begriffe

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen:

  • Proteinsynthese
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Photorezeptoren
  • klonale Expansion terminal differenzierter Immunzellen
  • Atherosklerose

... und viele mehr.

Nach dem Studium

Die Absolvent*innen sind befähigt, eine Karriere in der Grundlagenforschung, klinischen Forschung oder biomedizinischen Forschung in der Wissenschaft oder Industrie (z. B. Biotechnologie, Pharmaindustrie) mit einem tiefen molekularen und mechanistischen Verständnis menschlicher Krankheiten anzustreben. Die Studierenden erwerben Kenntnisse grundlegender molekularer Labortechniken.

Sie erhalten eine detaillierte Ausbildung der Pathogenese menschlicher Krankheiten auf molekularer und mechanistischer Ebene. Darüber hinaus verfügen sie über Kernkompetenzen in der Bioinformatik, einschließlich Programmierung, Data Mining und Befragung sowie statistische Analyse, die es ihnen ermöglichen, Karrieren in der akademischen Bioinformatik sowie in der klinischen Analyse von genomischen Datensätzen zu verfolgen.

Die Absolvent*innen verfügen außerdem über Grundkenntnisse in Bezug auf die klinische Präsentation, die Prozesse zur Zielidentifizierung und die Bewertung von Therapeutika in der Klinik, die es ihnen ermöglichen, die Lücke zwischen Forschung und der Klinik zu schließen. Die Absolvent*innen haben auch die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens einzusetzen