Covid-19-Sondermaßnahmen

Piktogramm Corona Virus

Seit dem Sommersemester 2020 ergeben sich bezüglich der neuen digitalen Lehr- und Prüfungsformen auch für Studierende mit Beeinträchtigung teilweise neue Situationen.

Stand: 28.09.2020 Achtung, Informationen werden laufend überarbeitet.

COVID-19-Hygiene- und Verhaltensregeln

Im WiSe 2020 werden Lehrveranstaltungen zum Teil digital, hybrid oder vor Ort stattfinden. Für die Anwesenheit vor Ort gibt es eigene Schutzmaßnahmen, um das Studieren vor Ort zu ermöglichen:

  • Hygiene- und Verhaltensregeln
  • Markierte Sitzplätze
  • Reduzierte Anzahl Studierender pro Raum
  • Abstandsregeln
  • Mund-Nasen-Schutz-Regelungen
  • Erhöhte Hygienemaßnahmen (desinfizieren der Tische etc.)

Welche Maßnahmen wann gelten entnehmen Sie bitte immer aktuell der Seite für das Vor-Ort-Studieren.

Abweichende Prüfungsmethoden

Bei den neuen Formen des Lernens und Prüfens können Studierende mit Beeinträchtigung ebenfalls ihr Recht auf abweichende Prüfungsmethoden geltend machen.

Teilweise überschneidet sich die Zugehörigkeit zu einer Covid-19-Risikogruppe mit anderen Beeinträchtigungen.

  • Um abweichende Prüfungsmethoden zu beanspruchen muss ggf. ein Antrag von der SPL genehmigt worden sein oder ein Empfehlungsschreiben vorliegen. Genauere Informationen für Studierende: siehe Vorgehensweise zur Beantragung von abweichenden Prüfungsmethoden.
  • Vereinbart und umgesetzt (=zuständig) werden die abweichenden Prüfungsmethoden mit den Prüfenden bzw. Lehrenden.
  • Bei inhaltlichen Fragen zur Umsetzung oder zur Hinterlegung von Nachweisen können Sie oder die Prüfungs-/Lehrveranstaltungsleitungen sich an das Team Barrierefrei wenden.

Digitale Prüfungen

Beispiele für Adaptionen

  • Zeitverlängerungen werden auch über Moodle-Tests umgesetzt.
  • Flexiblere Handhabung von Abgabefristen können mit Lehrenden besprochen werden.
  • Termine können individuell vereinbart werden.
  • Prüfungsformen können umgewandelt werden (schriftlich/mündlich/Multiple-Choice).

In vielen Fällen ist der Bedarf einer Abweichung durch die Umstellung auf Online-Prüfungen nun nicht mehr relevant, z.B. bei

  • Nutzung eines Computers zum Verfassen der Antworten
  • Ablegung der Prüfung in einem eigenen Raum

Vor-Ort-Lehre

Im Wintersemester 2020 werden einige Lehrveranstaltungen vor Ort stattfinden. Wenn Sie durch ein erhöhtes Infektionsrisiko nicht vor Ort sein können, befolgen Sie bitte die Hinweise für Risikogruppenzugehörige bzw. stellen Sie einen Antrag auf abweichende Prüfungsmethoden.

Auch abseits der Anwesenheit können Teilleistungen angepasst oder umgewandelt werden.

Vor-Ort-Prüfungen

 Schutzmaßnahmen für Covid-19-Risikogruppenzugehörige

Studierende, die zu einer Risikogruppe zählen können abweichende Prüfungsmethoden beantragen, wenn die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln z.B. nicht ausreichend/sicher genug sind.

Informationen zum Vor-Ort-Studieren

Informationen zu abweichenden Prüfungsmethoden (Kompensation von Anwesenheit)

 Limitierte Raumkapazitäten und Mitnahme von Begleitperson(en)

Studierende, die eine oder mehrere Begleitpersonen in vor-Ort-LVen mitnehmen müssen (z.B. ÖGS-Dolmetscher*innen, persönliche Assistent*innen, etc.), sollten dies unbedingt ihren Lehenden mitteilen! Denn die Lehrenden entscheiden an Hand ihrer Anmeldelisten und den verfügbaren Plätzen im Raum, wer wann in welchem Modus teilnehmen darf. Wenn sie von den Begleitpersonen nichts wissen, können für diese auch keine Plätze eingeplant werden!

 Maßnahmen für weitere betroffene Gruppen

Während es für Angehörige von Risikogruppen (im gesetzlich definierten Sinn) ein Recht auf eine abweichende Prüfungsmethode gibt (siehe oben), sind auch andere Gruppen betroffen, die (inhaltlich) vor demselben Problem stehen (Anwesenheit vor Ort):