Sondermaßnahmen bei höhere Gewalten und ähnlich schwerwiegenden Notsituationen

Piktogramm Corona Virus

Seit dem Sommersemester 2020 ergeben sich bezüglich der neuen digitalen Lehr- und Prüfungsformen auch für Studierende mit Beeinträchtigung teilweise neue Situationen.

  • Abweichende Prüfungsmethoden für Studierende mit Beeinträchtigung sind weiterhin rechtlich vorgesehen. Informationen zur Rechtslage, Definition und Umsetzung können Sie auf der Seite zu abweichenden Prüfungsmethoden finden. Auch mit den neuen digitalen und hybriden Formen des Lehrens und Prüfens sind Adaptierungen möglich.
  • Abweichendes digitales Angebot für Risikogruppenangehörige im Sinne der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung des Gesundheitsministers: hier gelten seit 01.12.2020 die Bestimmungen des §13c. des Satzungsteils Studienrecht.
  • Da sich die Zugehörigkeit zu einer Covid-19-Risikogruppe mit der Gruppe von Studierenden mit Beeinträchtigungen überschneiden kann, schließen sich beide oben genannten Punkte nicht gegenseitig aus. Wer z.B. durch eine chronische Erkrankung mit immunsupprimierender Therapie zur Risikogruppe gehört, kann das Recht auf eine digitale Prüfung in Anspruch nehmen. Wenn außerdem eine Beeinträchtigung durch die chronische Erkrankung vorliegt (z.B. Feinmotorik beim Schreiben), kann die übliche abweichende Prüfungsmethode (z.B. Zeitverlängerung) auch für die digitale Prüfung vereinbart werden.
  • Abweichendes digitales Angebot für besondere Gruppen von Studierenden bis 28.02.2023 laut des § 13i. des Satzungsteils Studienrecht 

Stand: 18.10.2022. Achtung: Informationen werden laufend überarbeitet und können sich rasch ändern.

Vor-Ort-Lehre

Der Universitätsbetrieb inkl. Lehre soll im Wintersemester 2022 wieder primär vor Ort stattfinden. Digitale oder gemischte Lehre können in gewissem Ausmaß weiterhin stattfinden.

Informationen zu aktuellen Lehr- und Prüfungsbetrieb finden Sie unter u:find.

Wenn Sie durch ein erhöhtes Infektionsrisiko oder höhere Gewalten (wie beispielsweise Naturkatastrophen, Pandemie) oder ähnlich schwerwiegende Einschränkungen in Notsituationen (wie beispielsweise Krieg oder kriegsähnliche Situationen) nicht am vorgesehenen Format teilnehmen können,

  • melden Sie die Unmöglichkeiten der Ablegung einer konkreten Prüfung oder Teilleistung vor Ort unverzüglich, spätestens jedoch bis sieben Tage vor dem Prüfungsantritt/Termin der Teilleistung an die Prüfer*innen/Lehrveranstaltungsleiter*innen und klären Sie mit den Lehrenden die Möglichkeit eines digitalen Angebots (im Sinne der Covid-19-Regelungen des §13c. und §13i. des Satzungsteils Studienrecht) 

  • Ansonsten können Sie - wie auch schon vor der Pandemie - einen Antrag auf abweichende Prüfungsmethoden stellen. Darin können Sie Kompensationsaufgaben für Abwesenheit aus gesundheitlichen Gründen beantragen. Das Team Barrierefrei berät gern hierzu.

Studierende, die eine oder mehrere Begleitpersonen in vor-Ort-LVen mitnehmen müssen (z.B. ÖGS-Dolmetscher*innen, persönliche Assistent*innen, etc.), sollten dies unbedingt ihren Lehrenden mitteilen! Denn die Lehrenden entscheiden an Hand ihrer Anmeldelisten und den verfügbaren Plätzen im Raum, wer wann in welchem Modus teilnehmen darf. Wenn sie von den Begleitpersonen nichts wissen, können für diese auch keine Plätze eingeplant werden!

Hygiene- und Verhaltensregeln

Für die Anwesenheit vor Ort gibt es eigene Schutzmaßnahmen, um das Studieren vor Ort zu ermöglichen:

  • Hygiene- und Verhaltensregeln
  • Markierte Sitzplätze
  • Reduzierte Anzahl Studierender pro Raum
  • Abstandsregeln
  • Mund-Nasen-Schutz-Regelungen
  • Erhöhte Hygienemaßnahmen (desinfizieren der Tische etc.)

Welche Maßnahmen wann gelten entnehmen Sie bitte immer aktuell der Seite für das Vor-Ort-Studieren oder dem Infoblatt "COVID-19 Hygiene- und Verhaltensregeln".

Abweichende Prüfungsmethoden bei neuen und alten Prüfungsformaten

Bei den neuen Formen des Lernens und Prüfens sowie den alten Formaten können Studierende mit Beeinträchtigung ihr Recht auf abweichende Prüfungsmethoden geltend machen. Manchmal ist der Bedarf auch nicht mehr gegeben.

Digitale Prüfungen

  • Vereinbaren Sie Ihre üblichen Adaptionen auch bei digitalen Prüfungen und LVen, wie z.B.
    • Zeitverlängerungen (Diese können technisch auch bei Moodle-Tests umgesetzt werden.)
    • individuelle Termine (Diese können über Moodle programmiert werden - gerade bei Open-Book-Prüfungen oder Take-Home-Exams.)
    • umgewandelte Prüfungsformen (schriftlich/mündlich/Multiple-Choice).
  • Wenn Ihr bisheriger Bedarf durch das digitale Setting daheim nicht mehr relevant ist, brauchen Sie die Umsetzung nicht mehr anzusprechen, wie z.B.
    • Nutzung eines Computers zum Verfassen der Antworten
    • Ablegung der Prüfung in einem eigenen Raum

Vor-Ort-Prüfungen